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Was macht eine Klimaschutzbeauftragte

Bargteheide erstellte im Jahr 2011 ein integriertes Klimaschutzkonzept. In diesem sind Ziele zur Reduktion des Ausstoßes von Treibhausgasen und Maßnahmen, um dies zu erreichen, festgelegt.
Zur Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes in Bargteheide wurde 2011 Frau Ulrike Lenz als Klimaschutzbeauftragte eingestellt.
Da die Aufgaben im Bereich Klimaschutz sehr vielfältig sind und immer mehr in den Vordergrund rücken, gibt es seit dem 01. April 2021 durch Herrn Jan Henrik Stöcker Verstärkung im Bereich Klimaschutz.

Im Alltag bedeutet Klimaschutzmanagement zum Beispiel:

Klimaschutzkriterien und ökologische Kriterien in die Entscheidungen der Stadt einbinden:

"was kauft Bargteheide ein?”
"wie wird in Bargteheide gebaut?“
"wie kann Bargteheide Schulen für den Klimaschutz begeistern?“
und vieles mehr

Vorschläge machen:

  • warum nicht ein neues Baugebiet als Klimaschutzmodellsiedlung planen?
  • warum bei einem Neubau immer nur an die Baukosten denken? Warum nicht auch an die Betriebskosten?

Beispiel: Baut man neu als Niedrigenergie- oder Passivhaus kostet der Bau einige Prozent mehr. In den Jahren danach spart man mehr als diese Summe an Heizkosten wieder ein.

Kontrollieren:
Sind die gewünschten Ergebnisse auch erreicht? Die Mitarbeitenden im Klimaschutzmanagement weisen die Politik daraufhin, wo für die Erreichung Ihrer selbstgesetzten Ziele noch Handlungsbedarf ist.

Veröffentlichen und Diskutieren:
Klimaschutz ist ein aktuelles Thema, es gibt viele Möglichkeiten unsere Ziele zu erreichen. Die Klimaschutzmanagerin veröffentlicht wichtige Schritte in der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes. Diskutieren Sie mit, machen Sie Vorschläge, bringen Sie sich ein!

Unterrichtseinheiten und Informationsveranstaltungen an Schulen in Bargteheide anbieten:

Das Fifty fifty Projekt, weitergeführt als Schulenergieeinsparprojekt ermöglichte viele Energieeinsparprojekte, Schulübergreifende Aktionen und in jedem Fall viel eingespartes CO2, viel Spaß und neues Wissen!

Öffentlichkeitsarbeit:
Aktionen wie das STADTRADELN oder Change the future, Lesungen oder Touren zu best practice Beispielen erreichen viele Menschen.

Alternative Mobilität in Bargteheide ausbauen:
Die Stadt hat mehrere Ladepunkte in Zusammenarbeit mit den vereinigten Stadtwerken installiert. Die Politik begleitete dies mit einem Konzept zur E-Mobilität in Bargteheide. Mitfahrbänke sind installiert und im Jahr 2021 legte der Fahrradgipfel neue Ziele fest.

Umweltschutz:
Neben der Baumschutzsatzung und dem erfolgreichen Projekt: Insekten- und Bienenfreundliches Bargteheide gibt es weitere spannende Projekte:
2021 wurde der Letter of Intend unterzeichnet: Ziel ist die Wiedervernässung des Moores auf Bargteheider und Delingsdorfer Gebiet in Zusammenarbeit mit der Stiftung Naturschutz. Geplant ist zudem eine Richtlinie zur Förderung privater Baumpflanzungen.

Anträge an den Klimaschutzfonds bearbeiten:
Hier können Privatpersonen und Initiativen / Vereine eine mittlerweile 90% Förderung für Projekte erhalten, die im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit angesiedelt sind.

Energieberichte in Bargteheide auswerten:
Die Stadt erstellt intern regelmäßig Energieberichte , um den Energiebedarf der eigenen Liegenschaften zu reduzieren.

Fördermittel akquirieren:
Nationale Klimaschutzinitiative
:
Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Die Klimaschutzkonzepte finden Sie unter dem Reiter Klimaschutzkonzept.

Die Stadt erhielt über die Projektlaufzeit von drei Jahren für "die beratende Begleitung bei der Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Bargteheide" (Projekttitel) eine finanzielle Förderung vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Die Abwicklung des Projektes mit Förderkennzeichen 03KS4212 lief über den Projektträger Jülich.

Die Förderung der Personalkosten der Klimaschutzmanagerin wurde zum 01.05.2016 um weitere zwei Jahre verlängert. Förderquote 40% Hauptarbeitsgebiet in diesen zwei Jahren wird die Umsetzung der beiden neuen Nahwärmenetze in Bargteheide und die Fortführung der laufenden Projekte sein.

Gefördert wurden vom PTJ ebenfalls das Fifty fifty Projekt, inklusive Starterpaket, ein integriertes Klimaschutzkonzept, das Klimaschutzteilkonzept und kleinere Umsetzungsmaßnahmen.

Förderlogo

Die Stadt erhielt weitere Fördermittel von EKSH, BMU und BMVI.

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