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Was macht eine Klimaschutzbeauftragte

Bargteheide erstellte im Jahr 2011 ein integriertes Klimaschutzkonzept. In diesem sind Ziele zur Reduktion des Ausstoßes von Treibhausgasen und Maßnahmen, um dies zu erreichen, festgelegt.
Zur Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes in Bargteheide wurde 2011 erstmals die Stelle eines Klimaschutzmanagements ausgeschrieben und besetzt.
Da die Aufgaben im Bereich Klimaschutz sehr vielfältig sind und immer mehr in den Vordergrund rücken, gibt es seit dem 01. April 2022 eine zweite Stelle im Bereich Klimaschutz.

Im Alltag bedeutet Klimaschutzmanagement zum Beispiel:

1. Einfluss in die Entscheidungen der Stadt zu nehmen:

  • Was kauft Bargteheide ein?”
  • Wie wird in Bargteheide gebaut?“
  • Wie kann nachhaltige Bildung in Bargteheide Schulen gebracht werden?“

... und vieles mehr

2. Vorschläge einbringen:

  • Ein neues Baugebiet als Klimaschutzmodellsiedlung planen
  • Bei einem Neubau inicht nur an die Baukosten denken, sondern auch an die Betriebskosten

Beispiel: Baut man neu als Niedrigenergie- oder Passivhaus kostet der Bau einige Prozent mehr. In den Jahren danach spart man mehr als diese Summe an Heizkosten wieder ein.

3. Kontrollieren:
Werden die gewünschten Klimaziele auch erreicht? Die Mitarbeitenden im Klimaschutzmanagement weisen die Politik daraufhin, wo für die Erreichung Ihrer selbstgesetzten Ziele noch Handlungsbedarf ist.

4. Veröffentlichen und Diskutieren:
Klimaschutz ist ein aktuelles Thema und muss zum Denken, diskutieren und Handeln anregen, und langfristig Treibhausgase zu reduzieren. Das Klimaschutzmanagement veröffentlicht wichtige Schritte in der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes und informiert über aktuelle Fotschritte und Themen.

Diskutieren Sie mit, machen Sie Vorschläge, bringen Sie sich ein!

5. Unterrichtseinheiten und Informationsveranstaltungen an Schulen in Bargteheide anbieten:

Das Fifty fifty Projekt, weitergeführt als Schulenergieeinsparprojekt ermöglichte viele Energieeinsparprojekte, Schulübergreifende Aktionen und in jedem Fall viel eingespartes CO2, viel Spaß und neues Wissen!

5. Öffentlichkeitsarbeit:
Aktionen wie das STADTRADELN oder Change the future, Lesungen oder Touren zu best practice Beispielen erreichen viele Menschen.

6. Alternative Mobilität in Bargteheide ausbauen:
Die Stadt hat mehrere Ladepunkte in Zusammenarbeit mit den Vereinigten Stadtwerken installiert. Die Politik begleitete dies mit einem Konzept zur E-Mobilität in Bargteheide. Mitfahrbänke sind installiert und im Jahr 2021 legte der Fahrradgipfel neue Ziele fest.

7. Umweltschutz:
Klimaschutz und Umweltschutz sind nicht voneinander zu trennen. Neben der Baumschutzsatzung und dem erfolgreichen Projekt "Insekten- und Bienenfreundliches Bargteheide" gibt es weitere spannende Projekte:
2021 wurde der Letter of Intend unterzeichnet: Ziel ist die Wiedervernässung des Moores auf Bargteheider und Delingsdorfer Gebiet in Zusammenarbeit mit der Stiftung Naturschutz. Geplant ist zudem eine Richtlinie zur Förderung privater Baumpflanzungen.

8. Anträge an den Klimaschutzfonds bearbeiten:
Hier können Privatpersonen und Initiativen / Vereine eine mittlerweile 90% Förderung für Projekte erhalten, die im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit angesiedelt sind.

9. Energieberichte in Bargteheide auswerten:
Die Stadt erstellt intern regelmäßig Energieberichte , um den Energiebedarf der eigenen Liegenschaften zu reduzieren.

10. Fördermittel akquirieren:
Zum Beispiel über die Nationale Klimaschutzinitiative:
Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Die Klimaschutzkonzepte finden Sie unter dem Reiter Klimaschutzkonzept.

Die Stadt erhielt über die Projektlaufzeit von drei Jahren für "die beratende Begleitung bei der Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Bargteheide" (Projekttitel) eine finanzielle Förderung vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Die Abwicklung des Projektes mit Förderkennzeichen 03KS4212 lief über den Projektträger Jülich.

Die Förderung der Personalkosten der Klimaschutzmanagerin wurde zum 01.05.2016 um weitere zwei Jahre verlängert. Förderquote 40% Hauptarbeitsgebiet in diesen zwei Jahren wird die Umsetzung der beiden neuen Nahwärmenetze in Bargteheide und die Fortführung der laufenden Projekte sein.

Gefördert wurden vom PTJ ebenfalls das Fifty fifty Projekt, inklusive Starterpaket, ein integriertes Klimaschutzkonzept, das Klimaschutzteilkonzept und kleinere Umsetzungsmaßnahmen.

Förderlogo

Die Stadt erhielt weitere Fördermittel von EKSH, BMU und BMVI.

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