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Bargteheide wird bis 2035 klimaneutral

In der Sitzung der Stadtvertretung vom 21. April 2022 wurde der Beschluss gefasst, dass Bargteheide bis zum Jahr 2035 klimaneutral wird.

Das Ziel „Klimaneutralität bis  2035“ wurde von der Bürgerinitiative Bargteheide Zero initiiert  und durch ein zulässiges Bürgerbegehren gemäß § 16 g Gemeindeordnung (GO) im Februar 2022 erfolgreich in die politische Beratung getragen.

In der Stadtvertretersitzung wurde folgende Beschlussempfehlung positiv beschlossen:

•Die Stadt Bargteheide beauftragt umgehend ein Planungsbüro mit der Erstellung eines  neuen Klimaaktionsplans, welcher konkrete Maßnahmen zur Erreichung des Ziels einer  Klimaneutralität bis 2035 für die Stadt Bargteheide beinhaltet.

•Der neue Klimaaktionsplan enthält eine Gesamt-Emission-Bilanz für die Stadt Bargteheide bei CO2, Ch4 und N2O, sowie einen Zeit- und Kostenplan für mögliche Maßnahmen und Szenarien zur Erreichung der Klimaneutralität 2035.

•Die Verwaltung wird gebeten, Fördermittel für ein integriertes Vorreiterkonzept (gem. neuer Kommunalrichtlinie 2022) einzuwerben und ggf. weitere Fördermittel, z.B.über die AktivRegion Alsterland, zu generieren.

Für die Beauftragung  eines Planungsbüros wurden von der Verwaltung vorbereitende Arbeiten getätigt, um einen Überblick über die bisherigen Vorhaben und Projekte im Bereich Klimaschutz zu verschaffen und darüber hinaus Maßnahmenempfehlungen zu geben. Die aufgestellten Maßnahmen sollen einen Zeit- und Kostenplan beinhalten, der zeitliche Prioritäten entsprechend der Wirksamkeit der Maßnahmen enthält und zudem die Verantwortlichkeiten zur Maßnahmendurchführung nach Kommune, Bürger*innen und Unternehmen unterteilt.

Es wird zudem die detaillierte Betrachtung der städtischen Liegenschaften in Bezug auf Treibhausgasneutralität gefordert. Die Verwaltung steht zur gemeinsamen inhaltlichen Abstimmung der Skizze im regelmäßigen Austausch mit Bargteheide Zero. Außerdem führt die Verwaltung in Vorbereitung auf eine Ausschreibung derzeit Vorgespräche mit Planungsbüros durch und prüft Förderungsmöglichkeiten.

Die neu aufgelegte Kommunalrichtlinie des BMU fördert ab 1.1.2022 ein integriertes Vorreiterkonzept mit 50 % (inkl. USt), die Verwaltung wird entsprechende Förderanträge stellen.

Klima-Aktionsplan der Stadt Bargteheide

Am 06.12.2019 verabschiedete die Stadtvertretung einen Fraktionsübergreifenden Antrag:
"Klimaaktionsplan der Stadt Barhteheide":

Die Stadtvertreter*innen erkennen darin die Eindämmung der Erderwärmung und ihrer schwerwiegenden Folgen als Aufgabe mit höchster Priorität an. Die Stadt möchte daher mit allen ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten dazu beitragen, dass das                1,5 Grad Ziel des Pariser Klimaabkommens eingehalten werden kann.

Wie? Das lesen Sie gerne

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Erneuerbare Energien – Energie nachhaltig nutzen

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Durch zwei neue BHKWs, die Strom und Wärme aus Erdgas produzieren, wird die CO2 Emission in Zukunft deutlich geringer ausfallen als bisher. Für das neue BHKW, das seit 2018 für das Eckhorst Gymnasium und das Freibad Wärme und Strom produziert gilt das gleiche.
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Wir haben einiges erreicht und noch viel mehr vor!

Bargteheide erstellte bereits 2011 ein integriertes Klimaschutzkonzept. Darin sind Ziele zur Reduktion des Ausstoßes von Treibhausgasen und Maßnahmen, um dies zu erreichen, festgelegt. Zur Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes in Bargteheide wurde zum       1. Mai 2013 Frau Ulrike Lenz als Klimaschutzmanagerin und Ansprechpartnerin eingestellt.

Seitdem wurden Klimaschutzkriterien und ökologische Kriterien in die Entscheidungen der Stadt eingebunden. Fragen wie: Was kauft Bargteheide ein? Wie wird in Bargteheide gebaut? Oder wie kann Bargteheide Schulen für den Klimaschutz begeistern? Inzwischen konnten Klimaschutzprojekte erfolgreich umgesetzt, andere Maßnahmen konkret beauftragt oder in Planung gegeben werden oder als Dialogangebot mit breiter Beteiligung diskutiert werden.

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