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Klimaaktionsplan der Stadt Bargteheide

Am 06.12.2019 verabschiedete die Stadtvertretung einen Fraktionsübergreifenden Antrag:

 Klimaaktionsplan der Stadt Bargteheide

Die Stadtvertreter*innen erkennen darin die Eindämmung der Erderwärmung und ihrer schwerwiegenden Folgen als Aufgabe mit höchster Priorität an. Die Stadt möchte daher mit allen ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten dazu beitragen,
dass das 1,5 Grad Ziel des Pariser Klimaabkommens eingehalten werden kann.

In dem bereits 2012 in Bargteheide verabschiedete integrierten Klimaschutzkonzept hatte die Politik als Zielsetzung für den Klimaschutz eine Reduktion des CO2 Ausstoßes in Bargteheide um 20%, bezogen auf das Jahr 2010 beschlossen. Dieses Ziel wurde nicht eingehalten, eine Übersicht über die durchgeführten Maßnahmen und die ermittelten CO2 Emissionen finden Sie
im Abschnitt "Klimaschutzkonzept".

Wie der Klimaaktionsplan das 1,5 Grad Ziel erreichen möchte? Das lesen Sie im folgenden Dokument! 


Klimaschutzkonzept

von der Analyse bis zur Umsetzung: Maßnahmenplan für eine zukunftsfähige Stadt

Im Mai 2011 gab die Stadt Bargteheide deshalb bei der Firma CDM Consult GmbH ein integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept in Auftrag. Dieses Klimaschutzkonzept soll in den kommenden Jahren überarbeitet und angepasst werden.


Die Fragestellungen:

Wie können wir Bargteheide so verändern, dass es den heutigen Ansprüchen an Klimaschutz und Energiesparen genügt?

Welche Folgen wird der Klimawandel für Bargteheide haben? Und welchen Anteil hat die Stadt selbst daran?

Von einer Senkung des CO2-Ausstoßes reden fast alle. Doch Worte bewirken weniger als Taten. Und vielleicht haben Städte sogar sehr gute Karten, um den CO2 Ausstoß zu senken. Aber wie?

Neben dem Klimaschutz geht es ja auch darum, dass Bargteheide dann noch funktionieren soll, wenn die Energiepreise weiter steigen.

Förderlogo



Das Klimaschutzkonzept stellt im ersten Teil eine Bestandserfassung über den Energieverbrauch und die Energieversorgung in Bargteheide dar. Auch vorhandene Aktivitäten im Bereich der regenerativen Energien und dem Einsatz alternativer Energieerzeugung sind dargestellt.

Im zweiten Teil werden die Handlungsoptionen zur Senkung des CO2-Aufkommens in der Stadt dargestellt.

Eine Kommune gilt als klimaneutral, wenn sie nur noch ein so genanntes „klimaverträgliches Maß" an Treibhausgasen ausstößt. Das sind nach dem Stand der derzeitigen Diskussion pro Einwohner jährlich weniger als zwei Tonnen CO2 im Jahr, der bundesdeutsche Durchschnitt liegt bei ca.11 t/a/Person.

Bargteheide emittiert jährlich pro Einwohner 4,4 Tonnen CO2.

Die CO2 Bilanzen verschiedener Städte und der Bundesdurchschnitt lassen sich jedoch kaum miteinander vergleichen:
Dass in unserem Stadtgebiet kein Kraftwerk auf fossiler Brennstoffbasis, kein Flughafen und keine besonders energieintensive Industrie, wie ein Zementwerk, existieren, beeinflusst die Zahlen zu Bargteheides Gunsten.

Als Zielsetzung für den Klimaschutz in Bargteheide definierte die Politik mit Verabschiedung des Klimaschutzkonzepts eine Reduktion des CO2 Ausstoßes in Bargteheide um 20%, bezogen auf das Jahr 2010.

Im Klimaschutzkonzept sind verschiedenste Maßnahmen aufgeführt, um dieses Ziel zu erreichen:


Das Klimaschutzkonzept wurde im Rahmen der Klimaschutzinitiative der Bundesrepublik Deutschland vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert (Förderkennzeichen 03KS1426). Das Projekt kostete 58.000 Euro, die Förderquote betrug 65 Prozent.


Zielerreichung / Evaluation:

Die Ziele des Klimaschutzkonzepts wurden nicht erreicht, die CO2 Emission ist nicht wie geplant bis 2020 relevant verringert worden. Eine Evaluation der Erfolge des Klimaschutzkonzeptes finden Sie in folgender Präsentation aus 2019.

Es wurden leider keine Medien gefunden.


Klimaschutzteilkonzept eigene Liegenschaften

Nach Beschlusslage des Ausschusses für Umwelt, Klima und Energie vom 23.01.2013 und der Förderzusage des Projektzentrum Jülich (PTJ) vom 30.09.2013 wurde in Bargteheide ein Teilkonzept eigene Liegenschaften beauftragt.
Im Zuwendungsbescheid des PTJ wurden Fördermittel in Höhe von 26.200 Euro zugesagt.

Ziel des Teilkonzeptes ist es, die eigenen Liegenschaften energetisch zu bewerten und eine Gebäudedatenbank der kommunalen Gebäude als belastbare Arbeitsgrundlage im Bereich des Sanierens und besonders des energetischen Sanierens der kommunalen Gebäude zu erstellen.

Durch eine genaue Aufnahme der Gebäudeteile (Hülle, technische Gebäudeausrüstung, Heizung, Lüftung, Beleuchtung etc.) und eine Auflistung darauf bezogener Sanierungs- und Verbesserungsvorschläge erhält die Verwaltung einen grundsätzlichen Sanierungsfahrplan, in dem den möglichen und sinnvollen energetischen Sanierungsmaßnahmen, die Investitionskosten, Amortisationszeiträume (eingesparte Heizungskosten...) und CO2 Einsparungen gegenübergestellt werden. Dieser Sanierungsfahrplan kann auch bei aktuellen Schadensfällen als Entscheidungsgrundlage zu Rate gezogen werden.

Seit Dezember 2014 liegt - resultierend aus dem Teilkonzept eigene Liegenschaften - ein 5-Jahres-Sanierungsfahrplan vor, der seitdem in der Umsetzung begriffen ist.

Das Klimaschutzteilkonzept finden Sie hier:




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